Vom Beuthenfall in die Affensteine



Obere Affensteinpromenade - Wilde Hölle



Bei dieser Wanderung erklimmen wir die Affensteine über den Friensteinwächter, genießen traumhafte Aussichten und passieren die Obere Affensteinpromenade. Talwärts geht es auf Eisen durch die Wilde Hölle.


 

Anreise

 

Symbol mit einem Auto abgebildet

Dresden – Bad Schandau, dann S165 (Kirnitzschtalstraße) bis zum Parkplatz am Beuthenfall, ca. 90 Minuten (60 km)

Symbol mit einem P für Parkenknapp bemessen (Tipp: Parkplatz am Beuthenfall, gebührenpflichtig)
Anfahrt mit dem VVO-Nahverkehr / DBAnfahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr

 

 

Informationen zur Wandertour

 

Symbol mit einem Wanderer Dietrichsgrund (grüner Strich, roter Strich, grüner Punkt) - Vorderer Heideweg - Bloßstock, Königsweg, Friensteinwächter, Reitsteig, Obere Affensteinpromenade, Wilde Hölle, Untere Affensteinpromenade
Symbol mit einer Uhr etwa 4 Stunden (7,2 km)
Symbol mit einem Fernglas viele Aussichten
Symbol mit einer Mütze und einer Hose trittsicheres Schuhwerk
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem fortlaufendem Kind geeignet mit wanderbegeisterten/ aktiven Kindern
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem angeleinten Hund. ungeeignet

 


 

Startpunkt am Beuthenfall



Unsere heutige Wanderung startet am Beuthenfall. Diesen erreicht man bequem per PKW oder mit der Kirnitzschtalbahn. Der gern genutzte PKW-Parkplatz am Beuthenfall ist kostenpflichtig, eine Tageskarte kostet  verträgliche 3,00 Euro.

Vom Beuthenfall aus laufen wir zunächst auf dem Dietrichsgrund (grüner Punkt) in Richtung Affensteine.Dieser breite Wanderpfad schlängelt sich durch dichten Tann leicht bergauf. So wandern wir etwa eine knappe halbe Stunde bis wir den Bloßstock erreichen. An dieser Stelle biegen wir rechterhand ab und steuern direkt auf den Königsweg (roter Balken, später grüner Balken) zu. Hier läuft man direkt am Fuße des langgestreckten Gesteinsmassives der Affensteine entlang. Parallel zu unserem Pfad verläuft übrigens auf dem Bergrücken der Affensteine die Obere Affensteinpromenade.



Aufstieg am Friensteinwächter



Über zahlreiche Holzstufen gelangen wir am Friensteinwächter (grüner Balken) auf die Affensteine hinauf. Der etwa zehnminütige Aufstieg schlängelt sich recht steil serpentinenartig nach oben und bietet einen schönen Fernblick über Nadel- und zahlreiche Birkenbäume. Oben angekommen wandern wir nun linkerhand in Richtung Friensteinflössel. An diesem Schlüsselpunkt kann man links in Richtung Idagrotte gehen, oder aber man hält sich rechts und gelangt über einige wenige Stufen auf das großflächig gesponnene Wegenetz der Affensteine.

Die Idagrotte ist übrigens eine große Kluft- und Schichtfughöhle und befindet sich an einem Felsfuß an der Ostseite der Affensteine. Sie kann jedoch nur über ein schmales Felsband erreicht werden – nichts für Ungeübte.



Aussichtspunkt auf die Wenzelwand



Wir halten uns am Friensteinflössel rechts und verlassen bereits nach wenigen Minuten den Wald und bekommen eine wundervolle Fernsicht zu sehen. Man erblickt den Zirkelstein, den Zschirnstein und viele weitere Erhebungen der Sächsischen Schweiz. Wir halten uns rechts. Der Pfad (grüner Balken) verläuft nun etwa 500 Meter in nördliche Richtung, bevor er einen leichten Knick nach Nord-Osten macht. Hier verlassen wir den Pfad und wandern weiter geradeaus in nördliche Richtung zu unserem Rastplatz. So gelangen wir rasch an eine kahle Gesteinskuppe. Hier hat man eine noch bessere Aussicht. Der kurze Umweg lohnt sich garantiert!

Nach einer stärkenden Rast schultern wir wieder unser Gepäck und kehren zum Wanderpfad zurück. Unser Ziel ist die Obere Affensteinpromenade.

Um auf die Obere Affensteinpromenade zu gelangen, muss man den Reitsteig verlassen und kurz den Zurückesteig (blauer Balken) einschlagen. Die Kreuzung zum Zurückesteig befindet sich vor dem Ausgang der Häntzschelstiege und ist beschildert.

Auf dem Vorderen Heideweg zum BloßstockHöhe FriensteinflösselAffensteine, Aussicht vom RastplatzDa hinten ist ein WanderpfadAffensteine, Morgendlicher Frühnebel im Tal



Obere Affensteinpromenade



Nach etwa zwei Gehminuten zeigt ein Wegweiser den Abzweig auf die Obere Affensteinpromenade an. Wir biegen also rechts ein und wandern fortan auf einem schmalen Wanderpfad. Zwischen den dichten Bäumen schimmern die grauen Gesteinskuppen beliebter Kletterfelsen hindurch und werten dieses Teilstück auf.



Talwärts durch die Wilde Hölle



Dieser Pfad ist am Wegweiser der nächsten Kreuzung mit "schwierig" betitelt. Wir finden jedoch, dass hier jeder fitte Wanderer für diesen Abstieg  geeignet ist. Anfangs läuft man über Wurzeln und Steine. Später "hangelt" man sich über Griffe, Tritte und Leitern hinab. Dieses Teilstück ist nicht schwierig und macht richtig Spaß.

Viel einfacher, als es anfangs aussieht



Untere Affensteinpromenade zurück zum Beuthenfall



Am Ausgang der Wilden Hölle halten wir uns rechts und laufen unspektakulär auf der Unteren Affensteinpromenade über den Dietrichsgrund wieder zum Start der Wanderung, dem Beuthenfall, zurück. Ein letzter Blick zurück in die Affensteine, traumhaft.



Unser Fazit



Ausprobieren! Diese Wanderung werden wir definitiv wiederholen und bald in die Affensteine zurück kehren.
Text: Jens Fröhlich
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Wanderkarte im Detail

 

 

Wanderkarte Sächsische Schweiz - Affensteine

Karte: Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 - Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine
Herausgeber: Sachsen Kartographie Dresden GmbH - www.sachsen-kartographie.de




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