Blase am Fuß behandeln
Wie man eine Blase am Fuß behandeln sollte, warum sie entsteht und wie man effektiv vorbeugen kann, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
Optimales Schuhwerk gibt es nicht. Besonders bei neuen und wenig getragenen Schuhen und Socken kann sich schnell eine Blase am Fuß scheuern. Ist sie erst entstanden, helfen meist nur Blasenpflaster und Entlastung.
Warum eine Blase am Fuß entsteht
Die Reibung der Ferse mit dem Schuh, bzw. Socken, kann dazu führen, dass sich die obere Hautschicht von den unteren Hautschichten löst. Der nun entstandene Zwischenraum füllt sich mit Gewebsflüssigkeit. Eine schmerzhafte Angelegenheit, welche ich mehrfach auf meinen alpinen Gebirgswanderungen erleben durfte.
Die Blase sollte man auf keinen Fall öffnen! Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wäre deutlich höher!
Eine Blase behandeln
Die Blase sollte unverzüglich abgepolstert werden - ideal wäre ein Blasenpflaster. Zu beachten gilt, dass dieses die Blase faltenfrei (!) und großflächig überdeckt. Wenn möglich, sollte die betroffene Stelle in den nächsten Tagen keinem Druck, keiner Reibung ausgesetzt werden. Unter diesen Idealbedingungen kann sich die Blase rasch zurückbilden.
Der Heilungsprozess einer Blase besteht aus folgenden fünf Stadien:
- Stadium 1: Wundlaufen
- Stadium 2: Blasenbildung
- Stadium 3: Offene Wunde
- Stadium 4: Verschorfung
- Stadium 5: Heilung
Nach dem Blasen-Zyklus von Compeed©
Die Blase ist aufgeplatzt - was nun?
Zunächst sollte man eine Wundversorgung durchführen und die betroffene Stelle desinfizieren. Anschließend klebt man sie mit einem normalen Pflaster ab. Dieses sollte regelmäßig gewechselt werden.
Prävention: Blase am Fuß vorbeugen
Wer schnell eine Blase bekommt oder eine längere Wanderung geplant hat, der sollte seine Füße kurz vor dem Start mal gut mit Melkfett oder Vaseline einreiben. Dadurch wird die Haut geschmeidig und ist weniger anfällig.
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