Wanderung zur Wetterfahnenaussicht





Anreise:

 

Symbol mit einem Auto abgebildet Dresden Zentrum – 01824

Gohrisch

(Berggaststätte Papststein)
ca. 45 Minuten (42 km)
Symbol mit einem P für Parken ausgebaute kostenfreie Parkplätze vorhanden
Anfahrt mit dem VVO-Nahverkehr / DBAnfahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr

 


Informationen zur Tour:

 

Symbol mit einem Wanderer roter Wanderpfad, teilw.

Malerweg

und Gohrischpromenade
Symbol mit einer Uhr etwa 2 Stunden mit ausreichend Picknik-Pause (1,9 km)
Symbol mit einem Fernglas mehrere tolle Aussichtspunkte vorhanden (Fotoapparat, Fernglas)
Symbol mit einer Mütze und einer Hose trittsicheres Schuhwerk, da teilweise Holzleitern
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem fortlaufendem Kind geeignet auch mit Kindern
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem angeleinten Hund. Tierliebhaber sollten ihren Vierbeiner zu Hause lassen

 


 

Nach einer 45 minütigen Autofahrt erreichen wir die

Berggaststätte Papststein

, der optimale Ausgangspunkt für zwei selbstständige Wanderrouten - zum Gohrisch hinauf und zum benachbarten Papststein. Recht kurze Wege führen direkt auf die Wanderpfade, ohne einen  kilometerlangen Marsch beschreiten zu müssen. Beide Wanderziele bieten jedoch ein recht "kurzes"

Wandervergnügen

. Deshalb werden wir heute beide Felsen erklimmen. Den Beitrag zum Aufstieg des Papststeines findest Du hier.



Rucksäcke geschultert und los gehts.
Unser Wanderpfad (roter Punkt) zum Gohrisch hinauf ist bereits am Parkplatz ausgeschildert und führt uns direkt in den Wald. Auf dem ersten Teilstück schlängelt sich dieser einen recht steilen Abhang hinauf. An einigen Stellen ebnen uns solide Holzbohlen den Weg, Geländer sind sehr häufig vorhanden. Mit jedem Schritt genießen wir die klare sauerstoffreiche

Waldluft

und die natürliche Stille abseits überfüllter Tourismus-Pfade. Auf halber Strecke passieren wir die erste Holzleiter. Von nun an erfreuen wir uns einer  besonders individuellen

Bergwanderung

. Nun zeichnen sich bereits die grauen, schroffen Felswände des Gohrisch durch das güne Nadelwerk der Bäume ab. 

GohrischÜber HolzbohlenStufen hinaufErste HolzleiternAusgetretene Stufen



Das letzte Drittel des Aufstieges besteht fast ausschließlich aus dem Erklimmen von Holzkonstruktionen im Fels. Ein etwa  0,5 - 1,5 Meter breiter Kamin lässt unsere Herzen schneller klopfen. Dieser (Holzleiter-) Aufstieg besticht durch eine gehörige Portion Raffinesse und Charakater. Es macht ein heiden Spaß!

Nicht Schwindelfreie können auch dieses letzte Teilstück angstfrei und mit viel Freude bestreiten, denn an keiner Stelle schreitet man am Abgrund, bzw. durch unerschlossenes Gelände. Wir weisen jedoch nochmals darauf hin, dass jeder Wanderer trittsicher sein sollte und festes Schuhwerk trägt.

Der KaminIm KaminWärmende SonnenstrahlenAbenteuerlicher AufstiegFast geschafft




Toller Weitblick auf 440 Meter über NN
Nachdem wir auch die letzte Leiter erklommen haben, werden wir mit einer atemberaubenden Weitsicht belohnt. Bei klarem Wetter kann man nicht nur den Pfaffenstein, den benachbarten Papststein, die

Festung Königstein

, oder den auf der anderen Elbseite liegenden

Lilienstein

erspähen, nein, sogar die fernen schroffen Felsformationen der

Schrammsteine

sind ohne Fernglas am Horizont erkennbar.

Auf dem Gohrisch führt ein sicherer Pfad zur

Wetterfahnenaussicht

- der westlichste Aussichtspunkt des Gohrisch. Auf dem Weg dahin passieren wir zahlreiche Abzweigungen, über welche man zu weiteren tollen Panorama-Blicken gelangen kann.


Die WetterfahnenaussichtPanoramablick nach Süd-Westengr./kl. Hunskirche vorn, Schrammsteine hinten



Nach einer ausgiebigen Rast wählen wir den

Malerweg

-Abstieg. Als weitere Option bietet sich die

Falkenschlucht

an - ein schwieriger Abstieg über Leitern, der jedoch nach wenigen Metern schon auf den

Malerweg

mündet.

Über Stufen, Leitern, Stock und Stein
Das erste Teilstück unseres Marsche ins Tal besticht durch viele Stufen und Holzleitern. Recht schnell befinden wir uns jedoch an den Ausläufern des Felsens. Von hier aus  wandern wir wieder auf einem bequemen Waldpfad, der schließlich die Gohrischpromenade  (

Bodenlehrpfad

) kreuzt. Von hier aus kann man nun entweder dem Malerweg linker Hand weiter folgen, der später auf den

Muselweg

(roter Pfad) mündet, oder rechter Hand die Gohrischpromenade wählen. Wir entscheiden uns für die Gohrischpromenade und setzen unseren bequemen Abstieg durch den Wald weiter fort. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz zur Berggasttätte

Papststein

.

Falkenschlucht-AbstiegAbstieg vom GohrischLetztes Teilstück



Mein Fazit:

Wer gern wandert, hier und da kurze Kletterelemente mag, trittsicher ist, über ausreichend Puste verfügt und zudem mit wunderschönen Fernsichten belohnt werden möchte, der sollte sich diese Wandertour nicht entgehen lassen. Weitere Hintergrund-Informationen findest Du bei Wikipedia Deutschland.

Wanderkarte im Detail
Zum Abschluss haben wir diese Wanderkarte erstellt, in der man die kurze Entfernung Gohrisch - Papststein sehr gut erkennen kann. Die eingezeichneten Parkplätze bilden den Ausgangspunkt für beide Wandertouren. Hier hält übrigens auch eine Buslinie des VVO Nahverkehrs.
Text: Jens Fröhlich
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Wanderkarte im Detail:

 

Wanderkarte Sächsische Schweiz - Gohrisch
Karte: Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 - Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine
Herausgeber: Sachsen Kartographie Dresden GmbH - www.sachsen-kartographie.de
 
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