Wanderung zur Wetterfahnenaussicht
Nach einer 45 minütigen Autofahrt erreichen wir die Berggaststätte Papststein, der optimale Ausgangspunkt für zwei selbstständige Wanderrouten - zum Gohrisch hinauf und zum benachbarten Papststein. Recht kurze Wege führen direkt auf die Wanderpfade, ohne einen kilometerlangen Marsch beschreiten zu müssen. Beide Wanderziele bieten jedoch ein recht "kurzes"Wandervergnügen. Deshalb werden wir heute beide Felsen erklimmen. Den Beitrag zum Aufstieg des Papststeines findest Du hier.
Rucksäcke geschultert und los gehts. Unser Wanderpfad (roter Punkt) zum Gohrisch hinauf ist bereits am Parkplatz ausgeschildert und führt uns direkt in den Wald. Auf dem ersten Teilstück schlängelt sich dieser einen recht steilen Abhang hinauf. An einigen Stellen ebnen uns solide Holzbohlen den Weg, Geländer sind sehr häufig vorhanden. Mit jedem Schritt genießen wir die klare sauerstoffreiche Waldluftund die natürliche Stille abseits überfüllter Tourismus-Pfade. Auf halber Strecke passieren wir die erste Holzleiter. Von nun an erfreuen wir uns einer besonders individuellenBergwanderung. Nun zeichnen sich bereits die grauen, schroffen Felswände des Gohrisch durch das güne Nadelwerk der Bäume ab.![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Das letzte Drittel des Aufstieges besteht fast ausschließlich aus dem Erklimmen von Holzkonstruktionen im Fels. Ein etwa 0,5 - 1,5 Meter breiter Kamin lässt unsere Herzen schneller klopfen. Dieser (Holzleiter-) Aufstieg besticht durch eine gehörige Portion Raffinesse und Charakater. Es macht ein heiden Spaß! Nicht Schwindelfreie können auch dieses letzte Teilstück angstfrei und mit viel Freude bestreiten, denn an keiner Stelle schreitet man am Abgrund, bzw. durch unerschlossenes Gelände. Wir weisen jedoch nochmals darauf hin, dass jeder Wanderer trittsicher sein sollte und festes Schuhwerk trägt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
Toller Weitblick auf 440 Meter über NN Nachdem wir auch die letzte Leiter erklommen haben, werden wir mit einer atemberaubenden Weitsicht belohnt. Bei klarem Wetter kann man nicht nur den Pfaffenstein, den benachbarten Papststein, die Festung Königstein, oder den auf der anderen Elbseite liegendenLiliensteinerspähen, nein, sogar die fernen schroffen Felsformationen derSchrammsteinesind ohne Fernglas am Horizont erkennbar.Auf dem Gohrisch führt ein sicherer Pfad zur Wetterfahnenaussicht- der westlichste Aussichtspunkt des Gohrisch. Auf dem Weg dahin passieren wir zahlreiche Abzweigungen, über welche man zu weiteren tollen Panorama-Blicken gelangen kann.Nach einer ausgiebigen Rast wählen wir den Malerweg-Abstieg. Als weitere Option bietet sich dieFalkenschluchtan - ein schwieriger Abstieg über Leitern, der jedoch nach wenigen Metern schon auf denMalerwegmündet.Über Stufen, Leitern, Stock und Stein Das erste Teilstück unseres Marsche ins Tal besticht durch viele Stufen und Holzleitern. Recht schnell befinden wir uns jedoch an den Ausläufern des Felsens. Von hier aus wandern wir wieder auf einem bequemen Waldpfad, der schließlich die Gohrischpromenade ( Bodenlehrpfad) kreuzt. Von hier aus kann man nun entweder dem Malerweg linker Hand weiter folgen, der später auf denMuselweg(roter Pfad) mündet, oder rechter Hand die Gohrischpromenade wählen. Wir entscheiden uns für die Gohrischpromenade und setzen unseren bequemen Abstieg durch den Wald weiter fort. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz zur BerggasttättePapststein.![]() ![]() ![]() Mein Fazit: Wer gern wandert, hier und da kurze Kletterelemente mag, trittsicher ist, über ausreichend Puste verfügt und zudem mit wunderschönen Fernsichten belohnt werden möchte, der sollte sich diese Wandertour nicht entgehen lassen. Weitere Hintergrund-Informationen findest Du bei Wikipedia Deutschland. ![]() Zum Abschluss haben wir diese Wanderkarte erstellt, in der man die kurze Entfernung Gohrisch - Papststein sehr gut erkennen kann. Die eingezeichneten Parkplätze bilden den Ausgangspunkt für beide Wandertouren. Hier hält übrigens auch eine Buslinie des VVO Nahverkehrs.
Wanderkarte im Detail:
![]() Karte: Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 - Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine |
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