Unser Aktuelle Waldbrandwarnstufe Info-Modul, 05.05.2010
Liebe Wanderfreunde, auch in der Sächsischen Schweiz erhöhen die jährlich steigenden Temperaturen und Trockenperioden im Sommer die Waldbrandgefahr. Bereits 1992 vernichtete ein großes Feuer etwa 1.200 ha Wald in Sachsen, jedes Jahr gibt es dutzende kleinere Waldbrände.  Die Löscharbeiten sind allerdings aufgrund des sehr unwegsamen Geländes in der Sächsischen Schweiz oft schwierig und kostenintensiv. Wir möchten einen Beitrag zum Schutz unseres Wandergebietes leisten und haben nun ein neues Modul auf www.wander-pfade.de für Euch eingebaut. Vielleicht habt Ihr es bereits entdeckt? Ab sofort informieren wir Euch über die aktuelle Waldbrandwarnstufe in der Sächsischen Schweiz. Das Waldbrandeichhörnchen findet Ihr rechts unterhalb der Wettervorschau. Anhand seiner klaren Farbgebung, je nach Waldbrandgefahr, signalisiert das Waldbrandeichhörnchen, wann keine Gefahr für unseren Wald droht und wann Ihr besonders vorsichtig sein müsst. Darunter befindet sich ein Link zu unserem Waldbrandwarnstufen-Beitrag, in dem wir Euch die Waldbrandwarnstufen und das Waldbrandeichhörnchen genauer vorstellen. Die aktuelle Waldbrandgefahr wird übrigens anhand des M-68-Modell, einer DDR-Errungenschaft, ermittelt. Dabei sind Mittagswerte der Lufttemperatur, der relativen Luftfeuchte, der Windgeschwindigkeit und die Summe der Niederschläge in den letzten 24 Stunden meteorologische Einflussgrößen. In Verbindung mit dem Vegetationszustand und der Waldbrandgefahrenklasse (Waldstrukturen, Böden, Klimaverhältnisse, Brandhäufigkeit) entsteht dann eine aussagekräftige Einschätzung. Der Sächsischen Schweiz wurde die Waldbrandgefahrenklasse C, Gebiet mit geringer Waldbrandgefahr, zugeschrieben. Mehr dazu findet Ihr auf dem Web vom Staatsbetrieb Sachsenforst. Die Ermittlung und Bekanntgabe der Waldbrandwarnstufen für den Freistaat Sachsen erfolgt im Rahmen des hoheitlichen Waldbrandwarndienstes des DWD. Wir freuen uns, wenn Ihr Euch vor Euren zukünftigen Wanderungen, vor allem im Sommer, über die aktuelle Waldbrandwarnstufe informiert und so kein unnötiges Risiko eingeht. Viele Grüße Madeleine & Jens
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Teil 4: Fleece - Was ist das eigentlich?, 01.05.2010
 Der Begriff Fleece kommt aus dem englischen und steht für synthetische Wolle, die aus Polyester (beispielsweise alte Plastikflaschen) hergestellt wird. Fleece wurde 1979 von Malden-Mills Industries Inc, dem heutigen Produzent der Marke Polartec zum Patent angemeldet. Die Vorteile dieses Materials sind sehr weit gefächert - etwa wie ein besonders hohes Wärmeisolationsvermögen bei geringem Gewicht, aber auch das Fleece schnell trocknend, atmungsfähig, elastisch, anti-allergisch und recyclingfähig ist. Tiefgründigere Information zum Thema Fleece findet Ihr bei Globetrotter Online. Liebe Grüße Madeleine & Jens
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Teil 3: Unbeständiges Wetter - Richtige Kleidung?, 17.04.2010
 "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Ganz nach dieser guten altbewährten Devise haben wir für Euch ein paar Tipps fürs optimale Wander-Outfit für den Frühling zusammengetragen. Der Körper arbeitet am besten bei einer Temperatur von 37 Grad Celcius. Bei Abweichungen nach oben droht Überhitzung. Beim Erklimmen eines Berges hat das Schwitzen eine lebensnotwendige Funktion: Der Schweiß verdunstet auf der Haut und erzeugt Verdunstungskälte, die den Körper abkühlt. Doch dafür muss der Schweiß erst durch die Kleidung an die Luft gelangen (können). Hier ist passende Funktionsbekleidung besonders wichtig, sonst bleibt der Spaß auf der Strecke. Um den Abtransport des Schweißes von der Haut an die Umgebung zu gewährleisten, ist atmungsaktive Bekleidung mit sogenannten Klimamembranen ausgestattet. Das Prinzip aller Klimamembranen ist recht einfach: Wasser kann von außen nicht in die Bekleidung eindringen, weil die Poren dieser etwa 20.000-mal kleiner als Wassertropfen sind. Wasserdampf, wie Schweiß, hingegen kann ungehindert abtransportiert werden. Ganz gegensätzlich verhält sich Baumwolle. Diese saugt sich nämlich wie ein Schwamm voll und wird so undurchlässig. Zwiebelprinzip - ideal im Frühling: 1. Bekleidungsschicht:- funktionsfähige Unterwäsche - Kopfbedeckung, Handschuh und Schal (hier verlieren wir etwa 40 Prozent unserer Wärme)
2. Bekleidungsschicht:- Fleece in Jacken- oder Pulliform, ebenfalls atmungsaktiv Die Dicke hängt von der Außentemperatur und dem eigenem Kälteempfinden ab. Übliche Werte sind 100, 200 und 300g/m2. Je größer der Wert, desto dicker ist der Fleece.
3. Bekleidungsschicht:- Softshell- Jacke Sie ist leicht, wasser- und windabweisend, strapazierfähig und verfügt über eine zusätzliche Isolationsschicht. Zu hohe Wärme könnt Ihr mit dem Reißverschluss regulieren. Zieht die Jacke nicht aus, denn durch das vorherige Schwitzen verliert Ihr jetzt noch mehr Wärme und lauft Gefahr, Euch zu erkälten. Besser Ihr haltet durch bis Ihr daheim seid und lasst dann bei Eurer nächsten Wanderung die 2. Bekleidungsschicht einfach weg. Liebe Grüße Madeleine & Jens
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Event-Tipp für Stiegenfans: Häntzschelstiege, 08.04.2010
 Am Mittwoch, 28.04.2010 bietet das Globetrotter Dresden im WTC eine interessante Veranstaltung für Stiegenfreunde und Neueinsteiger an: Testet mit den Globetrotter-Experten in kleiner Gruppe aktuelles Klettersteigmaterial (wird zur Verfügung gestellt) und besteigt gemeinsam die traumhafte Häntzschelstiege Sächsische Schweiz. Der Treffpunkt am 28.04.2010 ist die Globetrotter Filiale im WTC um 9.00 Uhr. Vor der Besteigung der Häntzschelstiege werdet Ihr noch vor Ort in die Klettersteigtechniken eingewiesen. Bedingung sind trittsicherheit, Schwindelfreiheit und festes Schuhwerk. Kinderteilnahme nur auf Anfrage. Teilnehmerzahl: 3 - max. 14 Personen Preis: 25,00 EUR inkl. Klettersteigmaterial und Anfahrt Buchung: Kasse Globetrotter Filiale Dresden, bis 10 Tage vor dem Termin Wir wünschen Euch viel Spaß! PS: weitere Informationen zur Häntzschelstiege Sächsische Schweiz
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Teil 2: Augenblick verweile doch! Du bist so schön, 02.04.2010
 Nach zwei Stunden reiner Wanderzeit solltet Ihr die erste Wanderpause einlegen und Euch ein wenig mit einer kleinen Mahlzeit und Getränken stärken. Für diese Pause kann man 15 Minuten veranschlagen. Länger sollte Eure Pause aber nicht dauern, da sich sonst schnell erste Ermüdungserscheinungen einstellen. Zwei Wanderstunden später ist eine ausgiebigere Rast sinnvoll. Dann könnt ihr bis zu 60 Minuten einplanen. Die richtige Ernährung bringt zusätzlich Schwung!Wichtig im Frühjahr ist eine leichte Kost und die Stärkung der Verdauungskraft. Morgens ist die Verdauung noch schwach, so würden schwere Mahlzeiten den Körper unnötig belasten. Die Folge wäre nun eine Ansammlung von unvollständig verdauten Stoffwechselprodukten. Deshalb sollte Euer Wander-Frühstück leicht sein. Als Getränk eignet sich besonders Tee mit Zitrone und Honig. Leichtes Obst (beispielsweise Äpfel, Melone, Birnen, Trauben) und Gemüse (Gurke, Tomate, etc.), sollte bei einer Rast nicht fehlen. Denn durch Ihren hohen Wasseranteil entlasten Obst und Gemüse nicht nur den Körper, sondern helfen auch beim abnehmen, so Experte Dr. Helmut Oberritter von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Solltet Ihr eher Lust auf ein frisches Kaltgetränk haben, rät Ernährungsexperte Prof. Hademar Bankhofer: "Trinken Sie 1/4 l Orangensaft, 1/8 l Möhrensaft und 2 TL Weizenkeimöl." Dieser Mix sorgt durch viel Vitamin E, Eisen, Zink wieder für den richtigen Schwung. Viele Grüße Madeleine & Jens
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