Wanderung zur Schrammsteinaussicht 2



Wandertour vom 18.11.2009
Madeleine Kerber & Jens Fröhlich




Anreise:

 

Symbol mit einem Auto abgebildet

Dresden Zentrum – Bad Schandau, dann in Bad Schandau links in Richtung Ostrau, weiter auf Zahnsgrund bis zum Parkplatz (ca. 55 km)

Symbol mit einem P für ParkenWanderparkplatz mit ausreichend Parkmöglichkeiten

 


Informationen zur Tour:

 

Symbol mit einem WandererLattengrund, Großes Schrammtor, Vordere Promenade, Jägersteig, Gratweg, Schrammsteinaussicht, Mittelwinkel, Vorderwinkel
Symbol mit einer Uhrmit Rast auf der Schrammsteinaussicht etwa 3,5 Stunden (5,6 km)
Symbol mit einem Fernglaswundervolle Aussichten mit Fernsicht (Schrammsteine)
Symbol mit einer Mütze und einer Hosetrittsicheres Schuhwerk, da teilweise Metall- und Holzstufen, Leitern
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem fortlaufendem Kinddurchaus möglich (keine Höhenangst)
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem angeleinten Hund.mitführen von Hunden auf dieser Strecke ungeeignet


 


An der

Schrammsteinbaude

in den dichten Tann:


Kurz vor dem Ortsausgang von Bad Schandau in Richtung Schöna befindet sich ein Abzweig linkerhand nach Ostrau (Jugendherberge). Wenn man auf diese Straße abbiegt, gelangt man auf den Zahnsgrund. Dieser führt steil bergauf an der Schrammsteinbaude vorbei. Hier befindet sich rechterhand ein Parkplatz – unser Ziel. Der Parkplatz bietet ausreichend Stellplätze.

Mit gut geschnürten Wanderschuhen und geschultertem Rucksack verlassen wir den Parkplatz und laufen wieder talwärts in Richtung Schrammsteinbaude. Diese passieren wir und verlassen erst nach geschätzten 200 Metern Fußmarsch den Zahnsgrund. Hier mündet nämlich rechterhand der Lattengrund (blauer Balken) auf die Straße.



Der Lattengrund:

Dieser wildromantische Wanderpfad ist von unzähligen kleineren und größeren Gesteinskörpern gesäumt, dass Klima ist kühl und feucht. Hier trifft man auf viele Farne, Moose und Strauchgewächse. Hin und wieder durchqueren wir in dieser teils engen Felsenschlucht einige Holzstufen. Nach wenigen Minuten gelangen wir an Das Obrige Raumicht (gelber Balken). Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Großen Schrammtor - einer der vielen "Eingänge" in die

Schrammsteine

.



Das Große Schrammtor – Zugang in die Schrammsteine:

Dieser charakteristische Ort stellt einen tief eingeschnittenen Felsen-Durchgang dar. Unter einem weit aufragenden verwitterten Sandsteingebilde führt unser Weg über ein paar Holzleitern. Hier befinden wir uns nun auf der Vorderen Promenade (blauer Balken). Am Großen Schrammtor befinden sich übrigens etliche begehrte Klettergipfel, wie beispielsweise der Schrammtorwächter, oder der Dreifingerturm.

Die Vordere Promenade ist ein bequemer Pfad. Er windet sich flach in Richtung Schrammsteinaussicht. Leichtfüßig gelangen wir schließlich an eine Kreuzung. Hier befinden sich zwei Aufstiege zur

Schrammsteinaussicht

. Wir entscheiden uns für den Jägersteig. Dieser ist etwas spektakulärer als der Wildschützensteig, der übrigens nur aufwärts bestiegen werden darf.

 Schrammsteine, Wanderung durch dichten HerbstwaldAuf dem Weg zum Großen SchrammtorÜber Stufen und TreppenDas Große SchrammtorDurchgang Großes SchrammtorDurchgang Großes Schrammtor



Ein abenteuerlicher Gratweg zur Schrammsteinaussicht:

Steil geht es über Metall-Leitern mit Handlauf zu einem Labyrinth bizarr geformter Sandsteinkuppen hinauf. Der Aufstieg endet an einer fast senkrecht stehenden Stahlleiter. Diese erklommen schreiten wir auf dem Gratweg (Teilstück) parallel zur Elbe zwischen tiefen Klüften der Schrammsteinaussicht entgegen. Auf 438 Metern ist der Ausblick hier oben atemberaubend.

Der etwa 500 Meter lange Jägersteig-Gratweg endet an einer Kreuzung. Hier ist die Schrammsteinaussicht ausgeschildert. Wir verlassen den Weg nicht.

Aufstieg JägersteigSteile Leitern hinaufIm JägersteigMadeleine steigt nachDer Gratweg - Blick auf die AffensteineAuf dem Gratweg in luftiger Höhe
Blick auf die Brosisnadel und weitere KletterfelsenAussicht auf viele Kletterfelsen



Die Schrammsteinaussicht:

Der wohl bekannteste Aussichtspunkt der Schrammsteine befindet sich auf einer Höhe von 417 Metern. Dass sich hier traumhafte Aussichten bieten, brauche ich wohl nicht näher erläutern. Interessant ist, dass sich der Name "Schrammsteine" aus dem alten Wort "schramen" herleitet. Dieses bedeutet so viel wie "aufreißen". Damit ist wohl die teils stark zerklüftete Felslandschaft des umliegenden Gebietes gemeint.

Die Schrammsteinaussicht ist längst touristisch erschlossen. Einsame Minuten findet man nur noch in den Wintermonaten, oder früh morgens. Dennoch ist die Schrammsteinaussicht immer wieder einen Besuch wert.

 Schrammsteinaussicht, Falkenstein rechts Schrammsteinaussicht, Der Müllerstein (links) Schrammsteinaussicht, Fernsicht nach Osten



Über den Mittelwinkel zurück ins Tal:

Nach einer ausgedehnten Rast wandern wir zurück zu zur Kreuzung Jägersteig. Hier halten wir uns links. Über ein paar Leitern geht es steil bergab. Wir wandern durch den Mittelwinkel (grüner Punkt) talwärts. Dieser Waldpfad ist angenehm zu laufen. Über den Vorderwinkel (gelber Strich) wandern wir nun parallel zu unserem Hinweg auf der anderen Seite der Schrammsteine zurück.

An der Kreuzung mit dem Elbleiternweg entscheiden wir uns für den Schießgrund (grüner Punkt). Dieser mündet direkt an unseren Parkplatz.



Fazit:

Eine sehr angenehme Runde, die überschaubar lang ist, aber mit dem Gratweg und seinen grandiosen Aussichten (Schrammsteine) genug erinnerungswürdige Highlights bietet.



Text: Jens Fröhlich
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Wanderkarte im Detail:

 

Diese Grafik zeigt einen Wanderkartenausschnitt unserer Tour.

Karte: Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 - Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine
Herausgeber: Sachsen Kartographie Dresden GmbH - www.sachsen-kartographie.de
 
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