Der Goldsteig




 

Anreise:

 

Symbol mit einem Auto abgebildet 
Dresden Zentrum – 01855 Ottendorf ca. 60 Minuten (58 km)
Symbol mit einem P für Parkenausreichend ausgebaute Parkplätze vorhanden (Kleingeld für Parkgebühr einstecken)

 


Informationen zur Tour:

 

Symbol mit einem WandererZeughaus - Wolfsschlüchte - Roßsteig - Goldsteig - Richterschlüchte
Symbol mit einer Uhretwa 4 Stunden (10,2 km)
Symbol mit einem Fernglasmehrere Aussichtspunkte vorhanden
Symbol mit einer Mütze und einer Hosetrittsicheres Schuhwerk & Wanderbekleidung empfohlen
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem fortlaufendem Kindgeeignet auch mit kleineren Kindern
Symbol mit einer erwachsenen Person und einem angeleinten Hund.guter Wanderpfad für das Mitführen von Hunden


 

Etwa eine Stunde (ca. 58 km) benötigen wir vom Dresdner Zentrum zum Startpunkt unserer Wandertour, die Neumann-Mühle (Homepage). Diese befindet sich mitten im Kirnitzschtal und ist nach dem Fluss Kirnitzsch (rechter Nebenfluss der Elbe) benannt. Wir befinden uns nun unweit von Bad Schandau. Hier locken zahlreiche Wanderpfade mit kostengünstigen Parkplätzen Wanderlustige in die Natur. Also Rucksäcke mit viel Proviant geschultert und los geht's.
 
Unsere Wanderroute führt uns den "Großen Zschand" hinauf - ein breiter Waldpfad gesäumt von hohen Sandsteinfelsen, Farnen und riesigen Bäumen links und rechts des Weges. Wenig Licht und Wärme dringt hier hinunter. Unser erstes Etappenziel ist das Zeughaus - eine gemütliche Gaststube. Die Hütte am Zeughaus kann für Familienfeiern und Wanderlager schon für 5-9,- € pro Person gemietet werden. Da wir aber nicht zum schlafen hier sind, geht's munter weiter.
 
Direkt hinter dem Zeughaus biegen wir rechts in die Wolfsschlüchte ein - blau/gelbe Markierung (Roßsteig). Ab jetzt wandern wir ein Stück auf dem berühmten Malerweg. Der gut ausgebaute Pfad führt steil bergauf. Oben zweigt, direkt nach einer Linkskurve, ein schmaler Bergpfad vom Roßsteig ab. Ganz nach dem Motto, der Weg ist das Ziel  laufen wir  nun auf diesem Bergpfad noch ein kleines Stück bergauf, wo sich der erste Aussichtspunkt und ein gern besuchter Kletterfels befindet. Von hier aus führen wir unsere Wanderung direkt am Fels durch die wundervolle grünende Natur fort.
 
Auf diesem Bild sieht man die Neumann-Mühle - ein gelb verputztes HausAuf diesem Bild sieht man einen Felsen hinter grünen BäumenAuf diesem Bild sieht man massive Felsen hinter dem Wald.Auf diesem Bild sieht man weitere Felsen in der Ferne hinter vielen Bäumen versteckt.
 
 
 
Der Goldsteig ist mit 2,7 km kein klassischer Wander- oder Klettersteig, sondern ein Höhenweg, der sich unterhalb des Goldstieges ohne große Auf- und Abstiege bis in die Nähe der Richtergrotte an großen Felsformationen entlang windet. Hier wandern wir etwa 1,5 Stunden, ohne den Pfad zu verlassen. Fantastische Ausblicke in die Waldsohle prägen unsere Wanderung und bieten Hobby-Fotografen interessante Fotomotive. Überall finden sich idyllische Plätze zum Rasten, zum Natur genießen und zum Seele baumeln lassen. Unsere Wanderfreunde und auch wir sind wirklich beeindruckt.
 
Diesen Teil der Wanderung dehnen wir nun doch auf zwei Stunden aus, da unsere Augen von dieser  Natur einfach nicht müde werden wollen. Wir begegnen nur wenigen Wanderern, tanken ausreichend Sauerstoff und machen hier und da eine kurze Rast.
 
 
 
Der Goldstieg mündet direkt auf die Richterschlüchte (grüner Kreis). Wir halten uns rechts und wandern an der Richtergrotte vorbei direkt zum Kirnitzgrab. Hier befindet sich ein steiler, sicherer, aber schweißtreibender Aufstieg. Wir  sind nur ca. 100 Meter von der Grenze zur Tschechischen Republik entfernt.
 
Auch weiterhin bleiben wir auf dem Wanderpfad mit dem grünen Kreis  - bis zum Katzenstein, lassen den Großen Winterberg rechts liegen und schlagen linker Hand den Rückweg auf den Roßsteig (blau/ gelbe Markierung) ein.
Dieser Weg führt gemütlich bergab. Einen letzten Halt machen wir noch auf der Goldsteigaussicht bis es uns zurück, am Zeughaus vorbei, den Großen Zschand hinab, zu unserem Startpunkt, der Neumann-Mühle, zieht.
 
Was für ein Tag, was für eine Tour! Wir alle sind glücklich und geschafft. Alle haben super durchgehalten. Zur Belohnung kehren wir in die Neumann-Mühle ein und genießen Kaffee und leckeren Kuchen. Noch oft haben wir von dieser Wanderung geschwärmt und ich kann mit Recht sagen, dass dieser Wanderweg mein persönlicher Favorit ist.
 

Text: Jens Fröhlich
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Unsere Wanderroute:

 

Diese Grafik zeigt unserer Wanderroute in einer Wanderkarte.

Download-Icon PDF-Datei Wanderroute drucken (0,7 MB)
 
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