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Durch die Schwedenlöcher

Rundwanderung von Rathen zur Bastei

Unsere kurze Rundwanderung beginnt im Luftkurort Rathen. Wir wandern zur Bastei, besuchen die Basteibrücke und Felsenburg Neurathen. Von dort aus wandern wir talwärts durch die weltbekannten Schwedenlöcher, weiter durch den Amselgrund und genießen den herrlichen Blick auf die gute alte Lokomotive (Kletterfelsen). Das Rathener Gebiet ist leider kein Geheimtipp, da touristisch beliebt.

Icon - Wegstrecke Circa 6,0km
Icon - Uhr Etwa 2 Stunden
Icon - Weg Parkplatz Gamrig zum Hotel Amselgrundschlösschen, weiter auf dem Amselgrund zur Bastei, Basteibrücke, Schwedenlöcher, Amselgrund
Icon - Schuhe Geschlossenes Schuhwerk
Icon - Wandern mit Kind Möglich
Icon - Wanderer mit Hund Möglich

Anreise mit dem PKW

Der Start- und Zielpunkt der Rundwanderung ist der Luftkurort Rathen. Da man nur schwer einen Parkplatz findet, empfiehlt es sich den öffentlichen Wanderparkplatz am Gamrig (Rathener Straße 53) zu nutzen und bergab nach Rathen zu laufen – auf einer asphaltierten Straße etwa 1,4 Kilometer bergab.

Vom Amselgrund in Rathen zur Bastei hinauf

Ab dem Amselgrundschlösschen wandern wir auf dem Amselgrund bis zur Felsenbühne Rathen. Hier schlängelt sich links vom Wehlgrund (Zugang zur Felsbühne) ein kleiner Pfad über etliche Stufen den Hang empor. Diesem folgen wir. Er führt uns auf den Malerweg, vorbei an den Kletterfelsen „Mönch“ und „Tiedge“ und weiter über die Basteibrücke.

Basteibrücke Sächsische Schweiz

Basteibrücke Sächsische Schweiz

Bastei Sächsische Schweiz

Bastei Sächsische Schweiz

Nun folgen wir dem grünen Wanderweg durch die Anlage des Berghotels Bastei. An der ersten Weggabelung verlassen wir die Straße und biegen rechter Hand ins Grüne ab. Der blaue Wanderweg führt noch ein wenig an der Straße entlang. Wir halten uns weiterhin rechts und gelangen auf den Gansweg. Nach wenigen Minuten treffen wir auf einen kleinen Pfad, der rechter Hand zur Pavillonaussicht führt. Leider sind wir nicht allein und wandern in Richtung Schwedenlöcher. Feuchte Luft schlägt uns beim Abstieg entgegen und es wird spürbar kühler.

Durch die Schwedenlöcher

Die Schwedenlöcher sind keine käseähnlichen Felsen oder Lagerhäuser einer skandinavischen Möbelkette, sondern ein Canyon  mit zerklüfteten Felswänden, der durch Erosion entstanden ist. Herabgestürzte Blöcke verengen die dunklen Schluchten  und bilden Felsenbrücken und zahlreiche Nischen. Diese nutzten Bauern dieser Gegend im 17 Jahrhundert, um sich und ihre Habseligkeiten während des 30-jährigen Krieges vor den Schweden zu verstecken. Im Jahr 1886 wurden die Schwedenlöcher als Wanderweg erschlossen und sind heute durch den Ausbau mit Betonplatten fast Stöckelschuh-tauglich. Leider wirken diese stabilen Platten wie Fremdkörper in der Natur und langweilen unsere Füße.

Die in unserer Wanderkarte eingezeichnete Höhle unterhalb des Schwedenturms stellt sich leider als wilde Toilette heraus. Wir entscheiden also, schnell in Richtung Amselgrund weiterzulaufen. Der Amselgrund wird im Osten von den Honigsteinen mit der markanten Lokomotive (Kletterfelsen), im Süden von den Feldsteinen mit dem Türkenkopf und im Westen von dem Gansfelsen flankiert. Im Norden ergießt sich der Amselfall – ein touristisches Highlight das wir heute jedoch nicht besuchen werden. Wir überqueren also den Grünbach, in dem sich Kälteunempfindliche ihren Kreislauf mit Wassertreten stärken können und folgen ihm zum Amselsee. Dort wird auch heute bei warmen Temperaturen gemütlich gegondelt. Hier finden wir es idyllisch – ein Besuch wert.

Moosbewachsene Felsen der Schwedenlöcher

Moosbewachsene Felsen der Schwedenlöcher

Enger Fels-Durchgang

Enger Fels-Durchgang

Auf Stufen durch die Schwedenlöcher

Auf Stufen durch die Schwedenlöcher

Enger Moos-bewachsener Felspass

Enger Moos-bewachsener Felspass

Zurück zum Kurort Rathen

Kletterfelsen Lokomotive

Kletterfelsen Lokomotive

Unser Rückweg führt uns wieder auf dem Amselgrund nach Rathen, der am Wellnesshotel Amselgrundschlößchen mündet. Hier kann man in einer der vielen Gaststätten und Biergärten rasten und schließlich wieder über den Waltersdorfer Berg zurück zum Parkplatz am Gamrig wandern. Die Knie werden noch einmal gefordert, denn es geht bergauf. Mit dem ÖPNV Angereiste können in Rathen mit der Fähre übersetzen, um dort am „HP Rathen“ mit der S-Bahn Richtung Heimat zu reisen. Oder man unternimmt eine weitere Wanderung im Rathener Umland.

Wanderkarte im Detail

Wanderkarte: Vordere Sächsische Schweiz // Sachsen Kartographie Dresden GmbH

Vordere Sächsische Schweiz // Sachsen Kartographie Dresden GmbH


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