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Mückenstiche behandeln

So vermeidest Du Juckreiz und Schmerzen

Mückenstiche behandeln

Mückenstiche behandeln

Nach einem langen Winter und einem kurzen Frühjahr kann man die herrliche üppige Natur beim Wandern in vollen Zügen auskosten. Durch die einsetzende Wärme werden wir jedoch wieder mit unliebsamen Insekten konfrontiert: Mücken. Durch wärmere Tage mildere Nächte und dem feuchten Klima an Flüssen, Bächen und Seen, finden diese Blutsauger ideale Bedingungen, um sich millionenfach zu vermehren. Der Aufenthalt unter freiem Himmel ist dadurch häufig nicht mehr unbeschwert. Vielfach werden Stechmücken zu einer Plage. In unseren Breitengraden übertragen sie zwar selten Krankheiten, doch kann sich das durch die Erwärmung des Klimas in Mitteleuropa in den nächsten Jahren ändern.

Die Anopheles gambiae ist eine Mücke, die zum Beispiel den tödlichen Malaria Erreger übertragen kann. Mückenstiche können jedoch auch in Deutschland, vorwiegend für Menschen mit empfindlicher Haut, oft zu allergischen Reaktionen führen. Deshalb sollte man sich effektiv dagegen schützen. Bei Übernachtungen in der Natur oder bei weit geöffnetem Fenster schützen Moskitonetze vor Mücken und anderen unerwünschten Insekten, wie Fliegen oder Schnaken. Doch es gibt weit mehr wirksame Möglichkeiten, um Mückenstiche vorzubeugen.

Wirksame Tipps zum Mückenschutz

Mücken können nur schlecht sehen. Doch mit Hilfe ihrer hervorragenden Sinnesorgane, können sie uns, über große Entfernungen hinweg, wahrnehmen. Besonders der Duft von Ammoniak und Milchsäure, locken die lästigen Biester an. Deshalb ziehen Menschen, die zuckerhaltige Getränke und Speisen zu sich nehmen, Mücken und andere Insekten besonders an.

Häufig stechen Mücken in den Abendstunden. Deshalb sollte man in dieser Zeit intensiven Schweißgeruch vermeiden. Empfehlenswert ist auch dunkle Kleidung, da Mücken von hellen Kleidungsstücken besonders angezogen werden.

Wirksame Mückenschutzmittel gibt es leider nicht zu 100 Prozent. Doch ein sehr effektiver Mückenschutz ist Autan Lotion, welche auf die Haut aufgetragen wird. Die Wirkung hält bis zu acht Stunden. Da die Lotion die Schleimhäute reizen kann, sollte sie nicht bei Entzündungen oder Sonnenbrand angewendet werden. Hautverträglicher sind Anti-Mücken Sprays mit dem Wirkstoff Hydroxisopropyl. Sie riechen zwar stark nach Krankenhaus, wirken aber bis zu acht Stunden sehr effektiv.

Spezielle Armbänder gegen Mücken, mit einem Duft, der die Plagegeister fern halten soll, sind vollkommen wirkungslos. Viele Hausmittel, wie der Geruch von Knoblauch oder das Einreiben der Haut mit einer Zitronenscheibe, bringen – und das ist erwiesen – keinen Erfolg. Selbst intensiver Duft von Gewürznelken kann Mückenstiche nicht verhindern.

Erste Hilfe: Mückenstiche behandeln

Wenn alle präventiven Maßnahmen versagt haben, müssen Mittel zum Einsatz kommen, welche die Haut an der Einstichstelle schnell beruhigen und den unangenehmen Juckreiz der Wunde lindern. Eine erste Maßnahme ist das Kühlen der Mückenstiche mit Eiswürfel oder Kühlakku. Auch alt bewährte Hausmittel können helfen: Eine Zwiebel aufschneiden und auf den Mückenstich legen oder die Wunde mit Teebaumöl abtupfen. Das beruhigt die Haut. Lavendelöl oder Zitronenöl können ebenfalls helfen. Den Juckreiz kann man durch Einreiben der betroffenen Hautstellen mit einer Zitronenschale lindern.

Für die allgemeine Behandlung von Mückenstichen sind diese Hausmittel bereits ausreichend. Wenn schwere allergische Reaktionen auftreten sollten, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.


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