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Pfaffenstein

Der Pfaffenstein ist ein 434 Meter hoher Tafelberg mitten im sächsischen Elbsandsteingebirge. Er befindet sich unweit von Königstein linksseitig der Elbe. Den Pfaffenstein erreicht man per Auto von Dresden innerhalb von 45 Minuten. Der zerklüftete Sandsteinfels besitzt zahlreiche Höhlen und ist ein attraktives Wandergebiet in der Sächsischen Schweiz. Wir finden der Aufstieg über das Nadelöhr am attraktivsten. Auf dem Pfaffenstein befindet sich ein Gasthaus, ein Aussichtsturm und mehrere Aussichtspunkte. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um vom Pfaffenstein ins Tal zu wandern

Für Klettersportler bietet der Pfaffenstein über 30 Kletterfelsen. Der populärste Kletterfelsen ist die Barbarine, eine 45 Meter hohe Felsnadel. Leider ist sie seit 1975 zum Klettern gesperrt, da sie starke Erosionsschäden besitzt.

Der Pfaffenstein besitzt auch zahlreiche Höhlen. Laut Wikipedia handelt es sich um Schichtfugen-, Kluft- und Trümmerhöhlen. Die bekannteste Höhle ist die Goldschmidthöhle, eine Kluft- und Schichtfugenhöhle mit etwa 10 Meter Länge. Sie wurde nach einem Geldfälscher benannt. Man findet sie auf der Ostseite des Pfaffensteins. Unweit befindet sich auch die Falkenhöhle. Die größte Höhle des Massivs ist allerdings die Bellohöhle. Ihren Namen erhielt sie aufgrund einer Begebenheit, weil im Jahre 1919 der Hund Bello des damaligen Bergwirts Richard Keiler in diese über 10 Meter lange Trümmerhöhle hineinstürzte. Man findet sie unterhalb des Jäckelfelsen. Seit 1962 wurden bisher 16 Höhlen in das Sächsische Höhlenkataster aufgenommen.

Archäologische Funde auf dem Pfaffenstein lassen bereits auf eine Besiedlung ab der Bronzezeit schließen. Noch heute können Wandere Reste einer über 3.000 Jahre alten Wallanlage erkennen, die aus Sandsteinblöcken und Holz errichtet, Schutz vor Feinden bot.


Übers Nadelöhr auf den Pfaffenstein

Aufstieg Pfaffenstein über steile Steinstufen

Bei dieser Wanderung erklimmen wir den Berg Pfaffenstein durch das beliebte Nadelöhr – eines der attraktivsten Aufstiege der Sächsischen Schweiz, weil man fast ausschließlich über Leitern vertikel nach oben klettert.