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Starke Stiege Klettersteig

Kurze Klettertour über Treppen und Leitern

Diese kurze Klettertour führt quer durch die Schrammsteine an die Starke Stiege. Wir starten am Parkplatz kurz vor Schmilka. Über die Breite Kluft gelangen wir in die Schrammsteine. Bald erreichen wir die Starke Stiege – ein kurzer aber interessanter Klettersteig bestehend aus einer zehn Meter hohen Felswand die mit Eisen zum empor klettern gesäumt ist. Über die Rauschespitze wandern wir entlang grotesker Sandsteinfelsen und wunderschöner Aussichten.

Icon - Wegstrecke Circa 3,9km
Icon - Uhr Etwa 2 Stunden
Icon - Weg Kurz Holzlagerplatzweg, dann Wanderpfad Richtung Breite Kluft, Starke Stiege, Rauschespitze und wieder zurück
Icon - Schuhe Geeignet für kletterfreudige, trittsichere Kinder
Icon - Wandern mit Kind Keine Probleme, wenn Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorhanden
Icon - Wanderer mit Hund Möglich

Kurz hinter Bad Schandau fahren wir in Richtung Schmilka parallel zur Elbe auf der B172. Nach etwa zwei Kilometer Wegstrecke erscheint rechterhand ein Parkplatz (Privatparkplatz des Nationalamtes Sächsische Schweiz). Dieser ist unser Startpunkt der heutigen Etappe und Ziel unserer Anreise.

Unsere Wanderroute durch die Schrammsteine ist recht kurz bemessen aber individuell erweiterbar. Wir möchten Dir damit einfach mal die Möglichkeit einer kurzen, jedoch überaus interessanten und teilweise fordernden Klettersteig-Tour in der Sächsischen Schweiz aufzeigen. Genau das Richtige für einen spontanen Streifzug durch die Natur.

Über den Holzlagerplatzweg, gegenüber von unserem Parkplatz, gelangen wir in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Dieser Weg führt einen leichten Abhang hinauf – genau das Richtige um warm zu werden. Nach wenigen Metern verlassen wir den Holzlagerplatzweg – ein befestigter Wanderpfad windet sich linkerhand den Hang hinab, und mündet plötzlich vor unseren Füßen.

Holzlagerplatzweg

Holzlagerplatzweg

Wir verlassen den Holzlagerplatzweg

Wir verlassen den Holzlagerplatzweg

Auf dürrem braunen Herbstlaub des Vorjahres schreiten wir nun in Richtung Breit Kluft. Der Weg ist an vielen Stellen von bemoosten Gesteinsbrocken gesäumt und windet sich stetig den Berg hinauf. Hier und da lohnt sich der Blick für die kleinen Details, die es links und rechts des Pfades zu entdecken gibt.

Durch dichten Tann

Durch dichten Tann

Spinnennetz am Wegesrand

Spinnennetz am Wegesrand

Schließlich gelangen wir an eine Weg-Gabelung. Linkerhand kreuzt der Elbleiternweg (grüner Kreis), der in Richtung Rauschenspitze und Rauschentürme – zwei attraktive Kletterfelsen – weiterführt. Direkt vor uns mündet ein Holztreppenpfad von oben herab. Diesen Weg schlagen wir nicht ein, aber er wird Teil unseres Rückweges sein. Wir biegen also rechts ab und befinden uns nun auf einem deutlich breiteren Pfad. Hier und da begegnen wir anderen Wanderern, sogar wenigen Radsportlern. Nun zeichnen sich die schroffen Gesteinsgebilde viel detaillierter ab. Nicht lange und die ersten Kletterer sind an den Felsen auszumachen. In schwindelerregender Höhe verharren sie teils minutenlang, den nächsten schwierigen Schritt planend. Wir bleiben einige Minuten stehen und geniessen das ausgeglichene ruhige Treiben der aktiven Bergsportler.

Blick auf die Rauschespitze

Blick auf die Rauschespitze

Zugang zu den Kletterfelsen

Zugang zu den Kletterfelsen

Zugang Starke Stiege

Zwischen Rauschentor und Rauschenstein zweigt links ein schmaler, mit Holztritten befestigter Pfad zu den Felswänden hinab, den wir einschlagen. Entlang der Felsen wandern wir nun zwischen Rauschentor und Rauschentürmen teils kurze steile Anstiege hinauf. Der Weg erscheint uns an diesem Teilstück etwas schwer erkennbar, unsere Wanderkarte führt uns aber richtig in den Rauschengrund hinab. In der Talsohle angekommen, geht es nach wenigen Metern etwas mühsam bergauf, bis wir schließlich in einer Sackgasse vor einem verschobenen Gesteinsgebilde landen. Recht schnell stellt sich jedoch heraus, dass wir alles richtig gemacht haben und diese gedachte Sackgasse die Starke Stiege ist.

Abzweig zur Starken Stiege

Abzweig zur Starken Stiege

Weg in den Rauschengrund

Weg in den Rauschengrund

Aufstieg Starke Stiege

Wir sammeln unsere Kräfte und bereiten uns auf den mit Griffeisen gesäumten Aufstieg vor. Entlang des Felsvorsprunges klettern wir die Stiege hinauf. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung, denn die Starke Stiege ist zwar kurz, aber anspruchsvoll. Wenn Kinder dabei sind, sollten diese nicht zu klein sein, denn die Eisen sind teils weiter voneinander entfernt, als in herkömmlichen Stiegen.

Am Fuße der Starken Stiege

Am Fuße der Starken Stiege

Griffe im Felsen

Griffe im Felsen

Die Starke Stiege hinauf

Die Starke Stiege hinauf

Oben angekommen in der Starken Stiege

Oben angekommen

Den Fels bezwungen, wandern wir nun frohen Schrittes auf deutlich anspruchsloserem Terrain in Richtung Rauschenspitze und werden mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Hoch über dem Blattwerk des Waldes blicken wir in weite Ferne – über Felder, Wälder, Felsen und Ortschaften, bis schließlich alles Erfassbare am weiten Horizont  in einem blauen Nebeldunst zu verschwimmen scheint.

Blick in Richtung Großvaterstuhl

Blick in Richtung Großvaterstuhl

In warmes Sonnenlicht getauchter Sandstein

In warmes Sonnenlicht getauchter Sandstein

Nun schlängelt sich unser Pfad die Felsenschlucht entlang, bis wir den Schrammsteinweg (blauer Strich) erreichen. Wir entscheiden uns für den Holztreppenabstieg über die Breite Kluft. Mit jedem Schritt hinab verdichtet sich das Blätterdach des Waldes, fernes Vögelgezwitscher wird lauter und eine angenehme Kühle legt sich über unsere Haut. Schließlich erreichen wir wieder den Elbleiternweg, steigen aber geradewegs den Wanderpfad hinab, den wir vor wenigen Stunden bereits hinaufgestiegen sind, bis wir den Holzlagerplatzweg und unseren Parkplatz glücklich und doch etwas geschafft erreichen.

Abstieg durch die Breite Kluft

Abstieg durch die Breite Kluft

Abstieg durch dichten Tann

Abstieg durch dichten Tann

Wanderkarte der Klettertour

Wanderkarte: Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 - Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine // Sachsen Kartographie Dresden GmbH

Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 – Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine // Sachsen Kartographie Dresden GmbH


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